Chemisch-physikalische Abwasserbehandlung

Chemisch physikalische Abwasserbehandlung

Die Behandlung von Industrieabwasser mittels Chargenanlage zählt zu den klassischen Verfahren in der chemisch-physikalischen Abwasserreinigung. Dabei wird das zu behandelnde Abwasser in einem stufenweisen Prozess entgiftet, neutralisiert, gefällt & geflockt, der Rückstand über eine Kammerfilterpresse entwässert und das Filtrat anschließend in die Kanalisation eingeleitet. Wenn nötig, kann das Abwasser im Anschluss in eine Selektivaustauscheranlage geführt werden, um die Grenzwerte für Schwermetalle sicher zu unterschreiben. Dabei führen wir für Sie Vorversuche (Fällung, Flockung, Filtration) durch, um die optimalen Behandlungsschritte ermitteln zu können. Dabei punkten die Abwasseranlagen von GROSS Wassertechnik durch den hohen Automatisierungsgrad.

Einsatzgebiete:
  • Prozess- und Reinigungsabwässer
  • Oberflächentechnik
  • Medizintechnik
  • Leiterplattenindustrie
  • Metallveredelung
  • Galvanotechnik
Der Nutzen auf einen Blick:
  • Sichere und bewährte Behandlungstechnik
  • Entgiftung, Fällung & Flockung und Neutralisation im Chargenbetrieb
  • Geringe Investitionskosten und geringe Betriebskosten
  • Entsorgung des Filterschlammes auf der Deponie möglich

  • Standardmäßig Behandlung im Chargenbetrieb
  • Entgiftung (Cyanid/Chromat/Nitrit), Fällung & Flockung und Neutralisation
  • Entwässerung des Rückstands mittels Kammerfilterpresse
  • Ggfs. Nachreinigung über Selektivionenaustauscher
  • Genaue Verfahrensschritte abhängig von zu behandelndem Abwasser
  • Zentrale Steuerung über moderne SPS-Einheit (Siemens) mit Touch-Panel und Visualisierung

  • Bewährtes und sicheres Behandlungsverfahren
  • Behandlung von hochkonzentrierten, diskontinuierlich anfallenden Abwasserströmen
  • Vorversuche bei uns im Haus
  • Sichere Einhaltung der Grenzwerte durch Beprobung vor Einleitung
  • Geringe Investitionskosten
  • Geringe Betriebskosten

  • Gestelle aus pulverbeschichtetem Stahl
  • Rohrleitungsmaterial von namenhaften Herstellern (GF) in den Ausführungen PVC-U, PVC-C, PP, PE oder PVDF
  • Rohwasser-, Chargen-, und Filtratwasserspeicher aus PP oder PE
  • Chemiebehälter aus PE
  • Chemikalien und Flockungshilfsmittel je nach Bedarf (z.B. HCl, NaOH, FeCl3, NaHSO3…)Chemikalien und Flockungshilfsmittel je nach Bedarf (z.B. HCl, NaOH, FeCl3, NaHSO3…)
  • Ionenaustauscherharze von namenhaften Herstellern (z.B. LANXESS)
  • Ionenaustauscherpatronen aus GFK mit PE-Inliner / Stahl gummiert

Bilder

Häufig gestellte Fragen

Für welche Art von Abwasser ist dieses Verfahren der Abwasserreinigung geeignet?

Die chemisch-physikalische Abwasserbehandlung eignet sich besonders für Industrieabwasser aus der Oberflächentechnik. Hierbei werden kritische Bestandteile wie Cyanid oder Chrom-VI entgiftet und die Schwermetalle über eine Fällung und Flockung aus dem Abwässer entfernt.

Woraus setzen sich die laufenden Betriebskosten einer chemisch-physikalischen Abwasserbehandlung zusammen?

Die Betriebskosten eines solchen Verfahrens besteht aus mehreren Bestandteilen. Das sind geringe Stromkosten, Instandhaltungs- und Wartungskosten, Betriebsmittelkosten für die verwendeten Chemikalien sowie die Entsorgungskosten des entstehenden Schwermetallschlamm. Dabei hängen die genauen Kosten stark vom Industrieabwasser sowie dem hierfür benötigten Verfahren ab.

Wer kümmert sich um eine Einleitegenehmigung?

In Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde helfen wir Ihnen gerne dabei, alle behördlichen Unterlagen zusammenzustellen sowie die Einleitegenehmigung für Sie und Ihre Abwasseranlage zu beantragen. Sprechen Sie uns bei Fragen zu diesem Thema gerne an.

Zuletzt bearbeitet: 07.11.2019
Titel: Chemisch-physikalische Abwasserbehandlung

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